Wieder Worte!


Anker


Bernd Gieseking

Finne Dich Selbst! Kabarett ins Land der Rentiere

Bernd Gieseking ist am 27. Mai bei "Wieder Worte" zu Gast im Jünglingshaus Eupen (B).
© Holger Lorenz

Mi., 27.05.20

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr

Jünglingshaus Eupen

Neustraße 86

VVK: 12€ / red. 9€

AK: 14€ / red. 11€

Tickets erhältlich bei KultKom oder an der Abendkasse

Karin Breuer

k.breuer@kultkom.be

+32 (0)87 / 74 00 28

Zur Website von Bernd Gieseking

Ein Kabarettabend als Roadtrip: Mit seinen Eltern Ilse und Hermann auf dem Rücksitz bricht Bernd Gieseking nach Finnland auf, um seinen Bruder, der sich in eine Finnin verliebt hat, in seiner neuen Heimat zu besuchen. Denn die gebürtigen Ostwestfalen können vor allem eins sehr gut mit den Finnen: zusammen schweigen. Aber wer sind die Menschen dort? Verschrobene Einzelgänger? Trinkfest und sangestüchtig? Und warum sprechen die Finnen eine so verteufelt schwere Sprache?

 

In seinem Programm „Finne Dich Selbst!“ präsentiert Bernd Gieseking einen Crashkurs in Sachen Sauna und Seen, Wodka und Wald, Elfen und Elche. Immer mit dabei: Giesekings mitreißende Eltern mit einem Umgangston nach vielen Jahrzehnten Ehe, der in anderen Landstrichen mehr als einmal Scheidungsgründe liefern würde.

 

Und das ist so skurril wie alltäglich, so aberwitzig und schön, dass man vor Lachen heulen könnte: 3.800 km purer Spaß!

 

 

Bernd Gieseking ist gerne auf Reisen, und zwar am liebsten da, wo es kalt ist: Arktis, Grönland, Spitzbergen – und natürlich Finnland. Wenn Gieseking nicht reist, moderiert er für den Hörfunk, bei Kunst- und Karikaturausstellungen und schreibt: Kolumnen für die »Wahrheit«-Seite der »taz«, Kinderhörspiele für den WDR Hörfunk, sowie satirisch-literarische Solo-Programme und jährlich seinen satirischen Rückblick »Ab dafür!« - und mit dem reist er dann wieder, quer durch die Republik.


Anker


+++ ERSATZTERMIN // NEUES DATUM +++

Burkard Sondermeier

Texte, Geschichten, Mundart, Chansons à la Colonia veredelt durch eine streichfeste musikalische Begleitung

ERSATZTERMIN FOLGT IN KÜRZE // Burkard Sondermeier ist im Herbst 2020 bei "Wieder Worte" zu Gast im Jünglingshaus Eupen (B).
© Yves Sondermeier

Do. 01.10.20 

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr

Jünglingshaus Eupen

Neustraße 86

VVK: 12€ / AK: 15€

Tickets erhältlich bei KultKom oder an der Abendkasse

Karin Breuer

k.breuer@kultkom.be

+32 (0)87 / 74 00 28

Zur Website von Burkard Sondermeier
© Yves Sondermeier
© Yves Sondermeier

Nachdem der Freigeist Burkard Sondermeier allerlei erdacht, gesungen, gesprochen und vorgetragen hat, geht er nun auch in Druck: Der Rheinländer stellt mit „Splitter“ sein erstes Buch vor – in diesem vereint er Texte, Geschichten, Mundart-Erzählungen, Chansons und sogar Kochrezepte. Sondermeier wird in der Reihe „Wieder Worte!“ einen unterhaltsamen Querschnitt vortragen, untermalt durch Cello-Klänge von Jola Shkrodrani.

 

In diesem Buch sind einige der Geschichten versammelt, die das Leben ihm schenkte. Reime, die er zu Chansons schmiedete und Verse, die er auf seiner Wortdrechselbank formte. Besonders treuen Besuchern seiner Programme dürften Texte bekannt sein. Doch nicht alles, was Burkard sich da von der Seele schrieb, habe er aufgeführt. Es gibt also so einiges zu entdecken und manch Liebgewonnenes nachzulesen. So auch die Geschichte von „Willi un Rös“, jenem kölschen Verzäll, der die Keimzelle von „Karneval einmal klassisch“ war und ist, um den sich dieses Programm Jahr für Jahr neu rankt. Und fünf weitere Texte aus den Splittern bereichern diese Aufführung. Wer nun fürchtet oder hofft, dass die „Splitter“ ein Mundart-Buch ist, der kann beruhigt sein, oder muss enttäuscht sein. Etwas Mundart schon, aber überwiegend nicht.

Der Autor über sich:
„Das Licht der Welt erblickte ich 1946 in Köln am Rhein, war ein fröhliches Kind. Bei Familienfesten hatte ich erste "Auftritte". Vom Christkind bekam ich ein Kasperletheater, mit dem ich fortan mein Publikum beglückte. Die Klavierlehrerin brachte ich zur Verzweiflung. Jahre später führte mich die Liebe zum Jazz an die Klaviatur zurück. Das schien nur eine Phase. Dann wurde ich zum Herrn des "Kunsthaus Seelscheid" vor den Toren Kölns. Ein Festsaal war nun mein Eigen, der beherbergte meine Kunsthandlung, wurde von mir als Theater und Konzertsaal reaktiviert. Ein Konzertflügel wurde in Leipzig erworben. Große Künstler vornehmlich aus dem Genre der Klassik traten auf. Mit der Zeit kamen mir Ideen für eigene Produktionen, in denen ich zunächst nur am Rande mitwirkte. Inspiriert und unterstützt durch meine Frau Brigitte, fand ich die Liebe zum gesprochenen Wort, in der Folge zum Chanson, wechselte in den Mittelpunkt meiner Inszenierungen, deren Spektrum von ernst bis heiter auch den Karneval berücksichtigten, wie sollte es bei einem Kölner anders sein. Rundfunkanstalten übertrugen. Es gab Engagements an Opernhäusern und Theatern. Aus diesem Vierteljahrhundert meiner Arbeit habe ich hier in meinem Buch mit dem Titel "Splitter" Texte, Geschichten, Mundart, Chansons und einige Kochrezepte zusammengetragen, an denen der geneigte Leser seine Freude haben möge.“

 



* Reduziert: unter 16, ab 60, mit Schüler- und Studentenausweis, für Menschen mit Behinderung