
Interkulturalität in Bewegung – Der Körper als Brücke zwischen Kulturen
Workshop im Rahmen der Tagung „Vielfalt und Resilienz“ am 22. Januar 2026, Autonome Hochschule Ostbelgien.

Workshop im Rahmen der Tagung „Vielfalt und Resilienz“ am 22. Januar 2026, Autonome Hochschule Ostbelgien.

Die Baejjahn Dance Company asbl freut sich, ihre erste Kooperation mit dem European Theatre and Film Institute (ETFI) bekannt zu geben. Den Auftakt dieser spannenden Partnerschaft bildete ein intensiver Workshop unter der Leitung des renommierten Theaterregisseurs Vladimir Bouchler, bei dem Künstler*innen verschiedener Sparten zusammenkamen, um neue kreative Ansätze zu erforschen.

Die Baejjahn Dance Company lädt ein zum interkulturellen Tanzprojekt BLUE HOUR – offen für alle, unabhängig von Alter oder Vorerfahrung. In kreativen Workshops mit Tanz, Musik und Poesie gestalten Teilnehmende gemeinsam eine bewegende Performance. Jetzt anmelden und Teil dieser besonderen Erfahrung werden:
















Zwischenzeit, Halbdunkel.
Maler, Künstler.
Ein Meister und seine Schüler.
Erstarrte Wirklichkeit.
Schulische Regeln – die Kunst, sie zu verwandeln, zu überschreiten.
Ein Schüler. François. Der Instinkt des Blicks. Zeichnen, neu erfinden.
François, Freiheit, Annäherung. Arnold, das Wissen der Erfahrung.
Zu zweit – der Zauber. Außerhalb des Bildes – die anderen.
Die Einheit.
Das Wesentliche?
Das Selbst im Spiegelbild. Staunen. Verwunderung.
Die Einweihung. Verwandlung. Offenbarungen.
Kunst und Leben – Einheit.
Freundschaft im Werden –
und Ausdehnung … des universellen Bewusstseins.
« Ars est vita, vita est ars » –
das Malen als verborgene Choreografie,
anregend, schöpferisch, offenbarend –
Unendlichkeit in der Bewegung des Denkens.
(Michel Robert, Maison Maurice Béjart Huis, Brüssel)
Eine Adaption des poetischen Textes *Le garçon sans yeux* (2010) des belgischen Autors Stéphane Lambert. Ausgangspunkt ist das erschütternde Foto eines vietnamesischen Jungen ohne Augen – ein Bild, das zum Ausgangspunkt einer existenziellen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung wird. Auf der Bühne entspinnt sich ein intensiver Dialog zwischen Körper und Sprache, zwischen Erinnerung und Gegenwart.
Ein Duett aus Bewegung und Text lässt einen „Androiden“ erstehen – eine Figur der Entfremdung, die zugleich Abwesenheit und Schmerz verkörpert. In der Leere, die sie schafft, entsteht ein Schwebezustand, ein tastendes Suchen am Rande des Abgrunds. Das Bild des Jungen wird zur Mauer, zum Mahnmal des Vietnamkriegs, dessen Schatten bis in die Gegenwart reichen: etwa in den aktuellen juristischen Kampf von Tran To Nga gegen Chemiekonzerne im Zusammenhang mit Agent Orange.
White Cinders oszilliert zwischen Ernst und Leichtigkeit, zwischen kindlicher Verspieltheit und stiller Ergriffenheit. Heilige Momente der Versöhnung und des Staunens durchziehen das Stück, das sich philosophisch dem Alltag und der menschlichen Existenz nähert.
Themen: Zeitgeschichte, Widerstand, kollektives Gedächtnis, die Verletzlichkeit des Körpers, philosophische Spuren im Alltag.
Produktion im Auftrag von Christophe Jaccard, Compagnie Acqua Alta asbl, Brüssel
Choreographie und Daramaturgie: Julie Hahn
Interpret: Christophe Jaccard
Regie: Artur Canillas
Zeichnung: Colin Vanandruel
Ein Solo, in dem ein Mann versucht, sich selbst zu erfassen – sich als Künstler zu definieren, ohne jemals ganz anzukommen.
Ihm fehlen die Worte. Er vermag es nicht, seine Umwelt zu beschreiben oder Gefühle zu empfinden. Psychisches und emotionales Erleben bleiben ihm fremd.
So steht er außerhalb des Seins, losgelöst von Welt und Leben.
Er zeigt erste Bilder und Reflexionen über Sprache, Mensch und Kultur.
Zwischen Schauspiel und Selbstsuche verkörpert er eine vielschichtige Figur, die nach Klarheit ringt – ein Versuch, sich in der eigenen Leere zu begegnen.
„J’ai eu la chance d’assister à une représentation de Toccata, interprétée par le comédien Christophe Jaccard et conduite par Julie Hahn. J’ai été littéralement subjugué par la beauté mêlée de sens qui vous envahit durant toute la durée de cette éblouissante performance. La plasticité des mouvements et l’accord parfait entre les différentes composantes (texte, son, éclairages, voix, accessoires…) vous transportent dans un espace temps d’apesanteur et d’infinie liberté dans lequel surgissent images et émotions toutes inouïes et inattendues… Ainsi, en plein voyage, il s’agit d’un véritable envoûtement qui opère sur tous vos sens. Bravissimo à la chef d’orchestre et au performeur (et à toustes les autres…) pour avoir atteint ce parfait unisson qui rend ce spectacle inoubliable!“
– Pietro Pizzuti (comédien, auteur, traducteur et metteur en scène italien)
Wir zeigen unsere Solidarität durch Tanz mit Millionen von Menschen, die zur Flucht gezwungen wurden. Wir nehmen an der #dance4refugees-Challenge von Jeny Bonsenge teil, um die Stärke, Widerstandskraft und Träume von Geflüchteten weltweit zu würdigen. #unhcr_belgium