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KultKom

DREISPRUNG _ Dreimal Figurentheater

Musik, Theater, Tanz, Specials

DREISPRUNG
3mal Figurentheater im Jünglingshaus

VVK 25/23€ _ TK29/27€ _ Ticketshop weiter unten
Saal, Lobby und Foyer
FSK 12

Goush Kon – eine Begegnung
ist eine poetische Figurentheaterproduktion von Fithe – das Figurentheater aus Ostbelgien, die ohne gesprochene Sprache erzählt. Im Mittelpunkt steht ein geheimnisvolles, tierähnliches Wesen mit menschlichen Zügen, das von den Klängen einer persischen Sängerin und eines Gitarristen magisch angezogen wird. Scheu und vorsichtig nähert es sich den Musizierenden Schritt für Schritt.

Durch die berührenden persischen Lieder wächst Vertrauen und aus der anfänglichen Distanz entwickelt sich eine einfühlsame Begegnung.
Musik, Figurenspiel und Bewegung verschmelzen zu einer atmosphärischen Inszenierung über Neugier, Fremdsein und die Kraft der Begegnung. Das Publikum erlebt ein faszinierendes Zusammenspiel, das ohne Worte auskommt und dennoch tief berührt.

Mitwirkende:
Spiel: Verena Volland · Gesang: Sanaz Zaresani · Gitarre: Boris Bansbach · Figurenbau: Verena Volland · Regie: Heinrich Heimlich · Produktions- und Regieassistenz: Jacob Matthias · Bühnenbild, Licht und Bühnentechnik: Robert Risse.

Dauer: ca. 30 Minuten

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bleib, bis morgen ist eine Solo-Performance von Leah Wewoda, die Maskenspiel, Objekttheater, Spoken Word und Geräuschcollagen zu einer poetischen Auseinandersetzung mit dem Alter(n) verbindet. In einer 35-minütigen performativen Forschung fragt die Künstlerin, wie sich das Älterwerden anfühlt, lange bevor es von außen sichtbar wird. Kann das Alter mehr sein als eine Quelle der Angst – vielleicht sogar eine Einladung zum Träumen und Hoffen?

Mit einer Maske als Alter Ego begegnet Leah Wewoda ihrem zukünftigen Selbst und erforscht die Spuren, die das Leben im Körper hinterlässt. Zwischen Verwandlung und Projektion entsteht ein Dialog über Zeit, Erinnerung und gesellschaftliche Erwartungen. Welche Geschichten schreibt das Leben in ein Gesicht? Welche „ersten Male“ bleiben, wenn viele bereits erlebt sind? Und wie unterscheiden sich die Bilder vom Alter, die die Gesellschaft entwirft, von den eigenen Empfindungen?

Zwischen Humor und Melancholie, Nähe und Distanz entfaltet sich eine vielschichtige Performance, die persönliche Erfahrungen mit universellen Fragen verbindet. bleib, bis morgen lädt das Publikum dazu ein, Alter nicht als festgelegten Zustand, sondern als offenen Raum der Vorstellungskraft zu begreifen – voller Unsicherheiten, Möglichkeiten und neuer Perspektiven.

Mitwirkende:
Performance, Konzept und Text: Leah Wewoda · Regie: Nicole Erbe · Maskenbau und Bühnenraum: Frieda Kirch · Komposition und Geräusche: Staeff Günther.

Dauer: ca. 35 Minuten

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Ein Letzter Tanz
 
Ein kurzes Spiel mit lebensgroßen Figuren und Live Gesang 

Im Seniorenheim für betagte Künstler sitzen zwei alte Damen mit ihrem Pfleger zusammen und erzählen aus ihrem bewegten Leben. Es geht um folgenreiche Entscheidungen und um verpasste Gelegenheiten, aber vor allem geht es um die Liebe. Die Liebe in all ihren Formen. Amüsant und lebensfroh, aber auch anrührend und melancholisch.

Der Pfleger ist seinen beiden alten Freundinnen sehr nahe und das ist gut so, denn durch ihn scheinen die Lebensgeister dieser besonderen Persönlichkeiten wieder geweckt zu werden. Es wird gesungen, getanzt und gelacht bis in die Nacht und dann… 

Mitwirkende:
Schauspiel, Stück, Text und Bühnenbild: Tim Velraeds · Puppen: Duda Paiva Company · Musik: O mio babbino, Caro Puccini · Tanz: Abi und Esther Ofarim 

Dauer: ca. 25 Minuten