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Tom Bourgeois 4tet „LILI“ _ Laurence Cousseau Quintet

Musik

Ein Doppelkonzert zum 50-jährigen Jubiläum von Lundis d’Hortense

Tom-Bourgeois-4tet «LILI» (2 Sets)
Laurence Cousseau Quintet (1 Set)

Tom-Bourgeois-4tet «LILI»
Ein poetischer Jazz von seltener Intensität: Der Saxophonist Tom Bourgeois widmet sich in seinem Projekt «LILI» der Musik von Lili Boulanger. Zwischen Komposition und Improvisation entsteht ein faszinierender Klangraum, in dem Jazz und Kammermusik verschmelzen – als lebendiges, zeitgenössisches Echo einer fast vergessenen Stimme (POETIC CHAMBER JAZZ). 

Was geschieht, wenn man jemanden wiedererkennt, ohne ihn zu kennen? Man kostet die Liebe. So erging es Tom Bourgeois mit der Musik von Lili Boulanger (1893–1918). Aus dieser Begegnung entstand eine Hommage von seltener Intensität. In 14 Titeln interpretiert der Komponist und Saxophonist nicht nur Boulangers Werk einfühlsam, sondern erforscht dessen Nachhall im eigenen Schaffen. So entsteht eine paradoxe Musik: zugleich streng komponiert und frei, lebendig und zeitlos – ein Beweis, dass Liebe Genres und Jahre überwindet.

Tom Bourgeois: soprano sax, tenor sax, bass clarinet
Alex Koo: piano
Fil Caporali: double bass
Théo Lanau: drums

Photo: Tibor Radvanyi

 «Lili» (IGLOO Records, 04.04.2025)

Gäste auf dem Album:
Veronika Harcsa: Gesang
Vincent Courtois: Violoncello

Im Januar 2026 erscheint eine «Ergänzung» nur in digitaler Form, eine Art «Bonusalbum» mit allen Kompositionen, die nicht für die erste Platte verwendet wurden.

Für Fans von dem Album «Nouvelle Vague» von Stéphane Kerecki, Christian Wallumrød, Charlie Haden, Carla Bley, Bill Frisell


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Laurence Cousseau Quintet
In ihren Kompositionen entwirft Laurence Cousseau einen Blick auf eine Welt zwischen Realität und Traum. Ihre Inspirationen verbinden Introspektion, fantasierte Erinnerungen an rätselhafte Landschaften und Kunstobjekte mit starker mystischer Ausstrahlung. Daraus entsteht eine Musik, die zwischen Zurückhaltung und Ironie, meditativer Trance und geheimnisvoller Auflösung oszilliert. Jazz-Energie in der Tradition von Eric Dolphy und Charles Mingus trifft auf Farben der modernen Klassik und eine zeitgenössische Jazzsprache, beeinflusst von Magic Malik, Bo van der Werf und Pierre Van Dormael. Der Klang des Ensembles zeichnet sich durch originelle Texturen aus, insbesondere durch die Verbindung von Altflöte und Bassklarinette.
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Laurence Cousseau : flûte alto, composition
Luis Miguel Aguilar : clarinette basse
Joseph Nowell : piano et claviers
Emanuel Van Mieghem : contrebasse
Pierre Ferrand : batterie
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Für Fans von Charles Mingus, Eric Dolphy, Magic Malik, Pierre van Dormael, Bo van der Werf

 

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VVK 12/10€, AK 14/12€

Vorverkaufspreise gelten bis zum Veranstaltungstag